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Logo: Eberswalder Symposium für UmweltbildungEberswalder Symposium für Umweltbildung

Konzept

Das 2009 aus der Taufe gehobene "Eberswalder Symposium für Umweltbildung" wird  alljährlich als kontinuierliches öffentliches Forum für ganzheitliche Umweltbildung im Prozess zu nachhaltiger Entwicklung /Bildung für nachhaltige Entwickung, sowohl für den Brandenburger Raum als auch darüber hinaus zur Verfügung stehen.

Profil des Symposiums

Offenheit für alle Ansätze von Bildung und Kommunikation sowie für alle Erfahrungsquellen, die die Mensch-Natur-Beziehung in Vergangenheit und Gegenwart betreffen (mit Zielorientierung auf die gesellschaftliche Praxis).

Interdisziplinarität: Konsequente Einbeziehung von Fachwissenschaftlern aus Human-, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften (biopsychosozial)

Integration: Zusammenführung sowohl unterschiedlicher, auch kontroverser Wissenschaftserkenntnisse als auch von Praxiserfahrungen und -erfordernissen  zur weiteren theoretischen und methodischen Qualifizierung   der Umweltbildungspraxis.

Zukunftsorientierung in ganzer Breite,  von der Förderung von Naturkompetenz bis zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Prozessen und Konflikten, neue Denkweisen und geistig-spirituellen Fragen (Kulturwandel)

Problemorientierung: Anregung, Information, Auseinandersetzung, Fragen stellensollen stärker im Vordergrund stehen als fertige Rezepte. Jährlich wechselnde Rahmenthemen.

Plattform für einen breiten Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis durch Einbeziehung prominenter Fachwissenschaftler, Absolventen der FH und Umweltbildungspraktikern, Bereitstellung breiten Diskussionsraumes

Die Programme der Symposien 2009 bis 2011 finden Sie links im Menü.

Symposium 2012

Freitag, den 1. Juni 2012, 10 bis 18 Uhr

Rahmenthema: Spannungsfeld Heimat - (k)ein Thema für die Umweltbildung

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

Die moderne Gesellschaft hat Schwierigkeiten mit dem Thema Heimat: der wertepluralistischen Ideologie einer kosmopolitischen Flexibilität, die allzu oft von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aufgenötigt wird, widersetzt sich mit Hartnäckigkeit die Bodenhaftung einer Heimatbindung, einer Sehnsucht nach einem festen Ort, von dem man sich in Sicherheit abstoßen kann, um Lebensschwung zu bekommen (A.Mitscherlich). Dem „Spiegel“ war das Titelthema „Was ist Heimat?“ (Nr.15/ 7.4.2012) eine Novität wert: Die Ausgabe erschien für die 13 Bundesländer und Österreich und Schweiz mit unterschiedlichen Titelbildern zur jeweiligen Heimatregion. Neben rein soziologisch-historischen Vereinnahmungen der Diskussion zum Heimatbegriff („Darf“ man nach dem Missbrauch von „Heimat“ durch Kaiserreich, Faschismus und Sozialismus den Begriff überhaupt noch verwenden?) und den Versuchen einer Rechts-Links-Einordnung stehen universale, alltagspsychologische Phänomene des Verhaltens und der Werte vieler Bürger. Hat das Bedürfnis nach Heimat im Menschen vielleicht tiefe, bis ins Unterbewusste reichende Wurzeln? Können Entwurzelungen Leid und psychische Störungen hervorrufen? Gehört ein gerüttelt Maß an emotionaler und werthaltiger Beheimatung zu nachhaltiger Entwicklung dazu ? Wie entsteht „Beheimatung“, wie lässt die sich sinnvoll fördern? Wie können wir Heimat in der Bildungsarbeit nutzen?

Das diesjährige Symposium will mit evolutionsbiologischen, psychologischen, soziologischen, historischen und philosophischen Erkenntnissen zu etwas mehr Sicherheit im praktischen und theoretischen Umgang mit Heimat beitragen und den Dialog befördern.Wir laden Sie ein, Ihre Heimat in die Diskussion einzubringen und vielleicht auch ein Stück davon mitzubringen

Ab 9.30 Empfang, Anmeldung und Stehkaffee

Vormittagsprogramm

1000
Prof.Dr.W.-G.Vahrson, Präsident der HNE: Begrüßung und Eröffnung
1010-1050
Verbeek, Bernhard, Dortmund: Heimat: naturwissenschaftliche Analyse eines irrationalen Gefühls
1050-1100
Diskussion/Plenum
1100-1140
Mitzscherlich, Beate, Zwickau: Heimat als subjektive Sinnkonstruktion- zur Psychologie von Beheimatungsprozessen
1140-1155
Diskussion/Plenum
1155-1210
Drews, Arne und Hollerbach, Felix - Eberswalde: Heimat (er)finden - das Phänomen der Raumpioniere
1210-1225
Diskussion/Plenum

Mittagspause 12.25-13.30

Nachmittagsprogramm

13.30-1400
Wolf Schluchter, Cottbus: Braunkohle macht die Heimat kalt - ein Bericht aus der Lausitz
1400-1415
Diskussion/Plenum
1415-1435
Patrick Thur, Eberswalde: HeimatLoose. Zuhause in der Unsicherheit des Oderbruchs
1435-1445
Diskussion/Plenum

Kaffeepause 14.45-15.05

1505 -1535
Regine Auster, Potsdam: Heimat - eine historische Spurensuche
1535-1545
Diskussion/Plenum
1545-1605
Malte Bläring, Eberswalde: Der Heimatbegriff im Naturschutz - Bedeutung und Konflikte
1605-1645
Reinhard Falter, München: Heimat gibt es nur im Plural - Die vielen Kulturen und

die globale Unkultur
1645-1700
Diskussion/Plenum
1700-18.00
Abschlussforum - Wissenschaft und Praxis:
 Was hat uns bewegt, was nehmen wir mit?

Welche Probleme und Chancen hat das Thema eröffnet? Thematische Gespräche und kritischer Dialog in Gruppen mit Referenten 

 
 

ab 1915
Abendtreff in der Eberswalder „Bierakademie“ — Erfahrungsaustausch, gemütliches Miteinander

Da jede/ jeder auch einen persönlichen Bezug zum Thema Heimat hat, möchten wir, dass Sie einen Gegenstand, Bild o.ä. mitbringen, den Sie mit Heimat verbinden. Alle „Mitbringsel“ werden in einer Art Ausstellung beim Symposium präsentiert. Falls nötig setzten Sie eine erläuternde Beschriftung hinzu, zum Beispiel Herkunftsort oder —region des Mitbringsels (max. ein Satz). Haftung für die ausgestellten „Mitbringsel“ können wir leider nicht übernehmen.

 

Anmeldungen hier

Organisation und Anmeldung

 

Tagungsort und -büro

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH), Stadtcampus, Aula (Hs.6), 16225 Eberswalde, Friedrich-Ebert-Straße 28.
O-Bus-Halt an der Eisenbahnstraße (am Bahnhofsvorplatz), bis „Markt“ (4.Station)

Mittagessen

Kann in der Mensa auf dem Stadtcampus (Tagungsort) eingenommen werden

Pausenversorgung

Bioladen „Globus Naturwaren“

Abendtreff Bierakademie

Eisenbahnstraße 27, 8 Minuten Fußweg vom Tagungsort
( http://www.bierakademie-eberswalde.de/ ). Wegen begrenzter Plätze vermerken Sie bitte den Teilnahmewunsch bei Ihrer Anmeldung

Anmeldung und Tagungsbeitrag

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind !

Per E-Mail: U.Symposium@hnee.de , Umweltbildungssymposium@hnee.de ;
Teilnahmebeitrag: 25.-€
ermäßigt: 10.- € (Studenten, Erwerbslose, FÖJ, FSJ, Zivildienstleistende)
Für Abmeldungen nach dem 20.Mai 2012 müssen wir leider den vollen Tagungsbeitrag erheben.

Bitte vorab überweisen bis zum 20. Mai 2012 auf folgendes Konto:

Förderverein für Forschung und Lehre e.V.; Sparkasse Barnim;

BLZ: 170 52 000; Konto: 31 20 16 56 29

Verwendungszweck: 4. Eberswalder Symposium

Leitung und Kontakt

Organisation: Johannes Giebermann, Kontakt: jgiebermann@hnee.de


 

Programmorganisation: Prof.em.Dr.Norbert Jung, Kontakt: nbjung@gmx.de , Tel.030/ 4743934

Vorbereitung

M.Bläring, O.Bauer, J.Grote, P.Lamprecht, K.Lehmann, F.Dießelberg,  J.Giebermann, T.Hettich, N.Jung, H.Molitor, S.Perl, A.Schilling,

Veranstalter

Stiftung WaldWelten,Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)


Eberswalder Beiträge zu Bildung und Nachhaltigkeit

Herausgegeben von Norbert Jung, Heike Molitor und Astrid Schilling

Die Buchreihe vereint interdisziplinäre und integrative Beiträge zu ganzheitliche Umweltbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Bildung überhaupt, um fachwissenschaftliche Einengungen in Theorie und Praxis zu erweitern und weiter zu entwickeln. Der dabei verfolgte humanwissenschaftliche Ansatz geht von einer interdisziplinären Betrachtung des Menschen als biopsychosozialer Einheit aus. Ausgangspunkt der Beiträge ist das jährlich stattfindende Theorie-Praxis-Forum "Eberswalder Symposium für Umweltbildung".

Band 1: Jung/Molitor/Schilling (Hrsg.): Natur im Blick der Kulturen. Naturbeziehung und Umweltbildung in fremden Kulturen als Herausforderung für unsere Bildung

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(letzte Änderung: 10.05.2012 von Heike Molitor)

Bild: Buche im Forstbotanischen Garten Rafalski_2006

Symposium 2012

1. Juni 2012, 10 bis 18 Uhr

Rahmenthema
Spannungsfeld Heimat

Veranstaltungsort
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

Kontakt & Anmeldung
Umweltbildungssymposium@hnee.de;

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Eberswalder Beiträge zu Bildung und Nachhaltigkeit

Herausgegeben von Norbert Jung, Heike Molitor und Astrid Schilling

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