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Nachhaltigkeitsverständnis

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  ©  Jens Pape

Der Name Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ist uns ein Ansporn und zugleich eine Verpflichtung, nachhaltige Entwicklung in allen für das Hochschulhandeln relevanten Feldern nach besten Kräften umzusetzen.

Nachhaltige Entwicklung verstehen wir in den vorgelegten Grundsätzen als integratives Konzept, bei dem die Funktionstüchtigkeit des globalen Ökosystems die Voraussetzung für jegliches menschliches Leben und Wirtschaften darstellt. Das Motto Mit der Natur für den Menschen verdeutlicht, dass ökonomische und soziale Nachhaltigkeit aus unserer Sicht nur erreicht werden, wenn gesellschaftliche Entwicklung im Einklang mit den Naturgesetzen und innerhalb der natürlichen Gegebenheiten unseres Planeten gestaltet wird. Ziel ist es, ökologische und soziale Systeme nach dem Vorsorgeprinzip so funktions- und entwicklungsfähig zu halten, so dass sie mögliche Störungen/Veränderungen langfristig aushalten können. Innerhalb solcher Grenzen sollen die Entwicklungschancen für die Menschen heutiger und künftiger Generationen gesichert und gerecht verteilt werden.

Die HNEE sieht sich gegenüber den Studierenden, den Mitarbeiter/-innen sowie den Kooperationspartner/-innen in der Verantwortung, nachhaltige Entwicklung anzustreben. Dafür will die HNEE:

  • langfristiges Denken und Handeln zum Maßstab machen,
  • achtsam mit den natürlichen Ressourcen umgehen,
  • im sozialen Umgang für Gerechtigkeit eintreten und Empathie zeigen,
  • Vorbild sein, d.h. Nachhaltigkeit lehren und selber danach handeln,
  • an der Hochschule über Nachhaltigkeit informieren, kommunizieren und reflektieren,
  • und in diesem Sinne die Lebensqualität an der Hochschule und ihrem Umfeld verbessern und weiterentwickeln.

Diese Grundsätze richten sich nach innen an alle Angehörigen der Hochschule und nach außen an die Partner/-innen der Hochschule sowie an die allgemeine Öffentlichkeit. Dabei stehen die Handlungsbereiche im Mittelpunkt, die von der HNEE maßgeblich beeinflusst werden können:

  • Lehre und Forschung,
  • das eigene Umwelthandeln,
  • das soziale Miteinander,
  • die berufliche Tätigkeit sowie
  • unsere Kooperationen.

Die Grundsätze für eine nachhaltige Entwicklung an der HNEE sollen förderliche Rahmenbedingungen schaffen, die alle Hochschulangehörigen zum persönlichen Engagement für eine nachhaltige Entwicklung motivieren und einen gemeinsamen Lernprozess (in Sinne einer lernenden Organisation) anstoßen."

(Quelle: Kerstin Kräusche, Vera Clauder, Prof. Heike Molitor, Dr. Benjamin Nölting, Stefanie Gotza, Prof. Pierre Ibisch, Robin Marwege, Kirk Davis und Florian Klein: Präambel - Entwurf Nachhaltigkeitsgrundsätze der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH). Stand: 08.12.2011).


Die Notwendigkeit der Beteiligung einer Vielzahl verschiedener Akteure und der „systemische Ansatz“, der eine nachhaltige Entwicklung nach unserem Nachhaltigkeitsverständnis kennzeichnet, machen deutlich, dass nachhaltige Entwicklung nicht als ein Projekt verstanden oder durch die Optimierung einiger Stellschrauben des Managements erreicht werden kann, sondern vielmehr eine strategische Querschnittsaufgabe und Herausforderung darstellt, die sich den unterschiedlichsten ökologische, gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen und Ansprüchen stellen, kontinuierlich weiterentwickelt und vorangetrieben werden muss.

Die Lösung von Nachhaltigkeitsproblemen setzt dabei ein Denken in Zusammenhängen voraus, das fachliche Grenzen überschreitet, Fristigkeiten notwendiger Maßnahmen vorausschauend umsetzt und die Komplexität von Natur und Gesellschaft berücksichtigt. Zugleich geht es um ethische Fragen — etwa mit Blick auf den Wert und die Begrenztheit natürlicher und gesellschaftlicher Ressourcen


In Lehre und Forschung spielt das Themenfeld "Nachhaltigkeit" eine zentrale Rolle.

Der Fachbereich Landschaftsnutzung & Naturschutz bringt sich aktiv in die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Hochschule ein - etwa an der Entwicklung der Nachhaltigkeitsgrundsätze der HNE Eberswalde.
Im Rahmen eines BMBF-Vorschungsvorhabens koordinieren Mitarbeiter des Fachbereichs die Entwicklung eines Hochschulübergreifenden Master-Programms "Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement".