Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg
Forschungsprojekt
01/2018 - 12/2022
Projektvolumen:368.171 EURO
Kompetenzfelder:Regionalentwicklung und Entwicklung ländlicher Räume, Nachhaltigkeit in Entscheidungsprozessen und Verantwortlichkeitsstrukturen, Unternehmerische Verantwortung, Unternehmensentwicklung und -management, Regionale Wertschöpfung
Kooperationen:Praxispartnerschaft
Mittelgebende:Landesmittel, EU-Mittel
Das Gemeinschaftsprojekt von 24 Landwirtschaftsbetrieben, Unternehmen und Verbänden entwickelte während der Projektlaufzeit von 2018- 2022 Wertschöpfungsketten und dauerhafte Strukturen für den Bio-Gemüseanbau in der Hauptstadtregion.
Ausgangspunkt war die mangelnde Bedeutung des Bio-Gemüse- und Bio-Kartoffelanbaus in Brandenburg, obwohl die Chancen für regionale Betriebe und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen durch die Nachfrage nach regionalen Produkten offensichtlich waren. Die Gründe hierfür waren vielfältig: Fehlendes Know-How und Beratungsstrukturen, wenig Markttransparenz und mangelnde Infrastruktur für Lagerung und Verarbeitung. Hier setze die operationelle Gruppe "Bio-Gemüse aus Brandenburg" an und entwickelten in einem gemeinsamen Prozess regionale Wertschöpfungsketten für Bio-Gemüse und Bio-Kartoffeln. Diese organisationale Innovation ermöglichte einen risikoreduzierten Einstieg in den Bio-Gemüse- und Bio-Kartoffelanbau für diversifizierungsinteressierte Betriebe und Junglandwirt*innen. Außerdem wurden vorhandene Wertschöpfungspotenziale für bereits etablierte Betriebe und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen nachhaltig erschlossen.
Kontakt
Projektleitung
Prof. Dr. Anna Maria HäringProfessur für Politik und Märkte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
Allgemeiner Kontakt
Evelyn JuisterWissenschaftliche Mitarbeiterin