Sabrina Scholz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Agrarökologie und nachhaltige Anbausysteme
| Sabrina.Scholz(at)hnee.de | |
| Telefon | +49 3334 657-425 |
| Ort | Stadtcampus | Schicklerstrasse 5 | 16225 Eberswalde |
| Raum | 01.218.1 |
Entwicklung eines Aktionsplans für die Zukunftsfähigkeit des landwirtschaftlich und gartenbaulichen Feldversuchswesens im Land Brandenburg
Das Projekt zielt darauf ab, einen Aktionsplan für das landwirtschaftliche und gartenbauliche Feldversuchswesen (LGFV) in Brandenburg zu entwickeln. Damit soll die Landwirtschaft angesichts klimatischer und wirtschaftlicher Herausforderungen zukunftsfähig gestaltet werden. Durch die partizipative Einbindung von Forschungseinrichtungen, Landwirt*innen, Beratenden und Bildungsstätten sollen konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen erarbeitet werden, die die Visionen des bereits im Vorgängerprojekt „AnpaG“ entwickelten Zukunftsbildes umsetzen. Der Aktionsplan soll die Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteure stärken, die Innovationskraft des LGFV fördern und zur Erreichung übergeordneter Landesziele, wie beispielsweise Klimaschutz und Biodiversität, beitragen.
Klimaresiliente Anbauverfahren zur Risikooptimierung (KARO)
Ziel des Projektes Klimaresiliente Anbauverfahren zur Risikooptimierung – Unter besonderer Berücksichtigung der Ackerbaustrategie und ihrer regionalen Erfordernisse (KARO) ist die regionalspezifische Weiterentwicklung bestehender Produktionssysteme im Pflanzenbau, um diese widerstandsfähiger gegen Klimawandelphänomene zu machen.
Gemeinsam mit dem Julius-Kühn-Institut, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Justus-Liebig-Universität Gießen werden hierfür klimatische, pflanzenbauliche, phytosanitäre und Umweltrisiken betrachtet, sowie betriebswirtschaftliche, ökonomische Risiken analysiert. Basierend auf einem bereits etablierten Akteursnetzwerk in drei klimatisch deutlich verschiedenen Fokusregionen in Nord-, Ost- und Südwestdeutschland werden mögliche Anpassungsszenarien hinsichtlich ihrer Effekte quantifiziert, mit den Akteur*innen diskutiert, mögliche Optimierungen für regionale Anbausysteme abgeleitet und einige davon in Demonstrationsvorhaben auf landwirtschaftlichen Betrieben hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit geprüft und für den Wissenstransfer dargestellt.
Geschäftsstelle des Naturschutzbeirats des MLEUV im Land Brandenburg
Naturschutzbeiräte sind wissenschaftlich beratende Gremien, die den jeweiligen Naturschutzbehörden bei naturschutzfachlichen Fragestellungen zur Seite stehen. In Brandenburg ist diese Aufgabe durch das Brandenburgische Naturschutzausführungsgesetz, §35, Abs. 1, vorgegeben. Weitere Aufgaben und Kompetenzen sowie die Arbeit des Naturschutzbeirats werden zudem durch die Naturschutzbeiräte-Verordnung von 2004 und den Naturschutzbeiräte-Erlass von 2005 definiert. Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt besitzt für seine untere Naturschutzbehörde (UNB) einen Naturschutzbeirat. Auf Landesebene gibt es einen Beirat, der das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) fachlich berät.
Erprobung und Anpassung von Wissenstransfer- und gruppenbezogenen Beratungskonzepten für eine nachhaltige Landwirtschaft in Brandenburg“ (AnpaG)
AnpaG – das steht für Anpacken; die Transformation der Landwirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit voranbringen.
In AnpaG tragen wir dazu bei, indem wir kollegiale Gruppenberatung als ein methodisches Format der landwirtschaftlichen Beratung erproben. Durch Veranstaltungen wie Feldtage und Berater*innentage helfen wir, Brandenburger Landwirt*innen, Berater*innen und Versuchsansteller*innen miteinander zu vernetzen. Zudem entwickeln wir eine → Informationswebseite über das Agrarberatungsangebot in Brandenburg, die zu einer besseren Sichtbarkeit von Berater*innen und ihrer Kompetenzen beiträgt.
Des Weiteren wurde die Bedeutung des Feldversuchswesens in BB als ein zentraler Ort des Wissenstranfers zwischen Forschung und Praxis beleuchtet. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen bedarf es einer stärkeren Vernetzung der Institute mit angeschlossenem Versuchswesen, sowie die Identifizierung gemeinsamer Ziele. In einem ersten Schritt wurde in Zusammenarbeit mit den Akteuren aus der Forschung, Praxis, Beratung, Bildung und Verwaltung der IST-Stand erfasst und folgend ein gemeinsames Zukunftsbild für das landwirtschaftliche und gartenbauliche Feldversuchswesen in Brandenburg formuliert.
Praxisnetzwerkes Biodiversität im Ackerbau
Entwicklung, Erprobung und Evaluierung eines übertragbaren Modells einer einzelbetrieblichen Naturschutzberatung im Land Brandenburg
Kompetenznetzwerk Ökologischer Acker- und Pflanzenbau Nordost Brandenburg - Cropping School
Bildungseinheiten zur Stärkung experimenteller Kompetenzen in der Landwirtschaft (BeLa)
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Agrarökologie und nachhaltige Anbausysteme an der HNEE
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Politik und Märkte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
Ausbildung zum GIS-Analyst an der GIS-Akademie Berlin
Masterstudium Öko-Agrarmanagement an der HNEE
Erasmus Auslandsstudium Engenharia do ambiente an der Escola Superior Agraria de Coimbra, Portugal
Bachelorstudiengang Landschaftsnutzung & Naturschutz an der HNEE
Scholz, S., R. Bloch, 2025: Bedeutung des landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Feldversuchswesens für die Transformation in der Landwirtschaft – Ergebnisse aus dem Land Brandenburg. In: 65. Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften e. V. : Planetary Boundaries: Rising to the Challenges Ahead ; Kurzfassungen der Vorträge und Poster ; 23. bis 24. September 2025, Halle (Saale), Mitteilungen der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften, S. 401-402
Krengel-Horney, S., C. Bethwell, T. Conradt, N. Qasim, J. Aurbacher, S. Bellingrath-Kimura, R. Bloch, F. Busch, M. Glemnitz, J. Helbig, L. Löllmann, A.- M. Moroder, S. Scholz, J. Strassemeyer, L. Stroedter, C. von Buttlar, T. von Steimker, T. Waldau 2025: Integrierter Ansatz zur Risikominimierung: Regional passfähige Anpassung an den Klimawandel.In: 65. Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften e. V. : Planetary Boundaries: Rising to the Challenges Ahead ; Kurzfassungen der Vorträge und Poster ; 23. bis 24. September 2025, Halle (Saale), Mitteilungen der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften, S. 199-200
Sabrina Scholz, Ralf Bloch. 2025. Role of agricultural experiment stations in AKIS: How could the Brandenburg’s (Germany) agricultural experiment stations be well set up for the undergoing agriculture transformations?. In: ESEE 2025 - 27th European Seminar on Extension and Education. Inclusivity and transformations of agricultural extension and education, p. 70-75. DOI: 10.5281/zenodo.18111917
S. Scholz, R. Bloch, 2025. Zukunftsbild für das landwirtschaftliche und gartenbauliche Feldversuchswesen in Brandenburg, HNEE
Hofstätter J., Häring A., Scholz S. 2023: Blühstreifen für Brandenburg – Neue Richtlinie, neue Perspektiven. Beitrag zur 16. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau
Scholz S., Bloch R., Häring A. 2022: Are farmers willing to pay for regional framers' networks? - in search of business models. In: Farming Systems Facing Climate Change and Resource Challenges.14th European Farming Systems Conference (IFSA), University of Évora, Portugal. p.759-772
Scholz S., Kling C., Häring A. 2021: Researchers as process intermediaries in agricultural knowledge innovation networks – analysis of roles and competences. 25th European Seminar on Extension & Education (ESEE), Teagasc Ballyhaise Agricultural College, Ireland
Scholz S. 2020. „Self-learning Through Networking and On Farm Trails". In Ewa SmukStratenwerth, Apostol Apostolov, Tomasz Maliszewski, Martin Nobelmann, Barbara Tokarska, 2020. Folk High Schools facing the challenges of the Anthropocene. What to teach in 21st century, and how?, Grzybów 2020, ISBN: 978-83-949813-3-4 (Seite 58-59)
Scholz S., Bloch R., Häring A. 2019: Cropping School: Entwicklung betriebsspezifischer Anpassungskonzepte an den Klimawandel durch regionale Vernetzung von Landwirten und Durchführung von Praxisversuchen. In: Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) (Hrsg.) 2019: Kühlen Kopf bewahren – Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel.
Scholz, S., Bloch, R., Häring A. 2019: Cropping School: Wir lernen gemeinsam mit und voneinander - eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Wissenschaftlern und Beratern. Beitrag zur 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau
Bloch R., Ehlers K., Hofmeier M., Nabel M., Pfeffer H., Scholz S., Wittenberg J. 2019: Nachhaltigkeit im Ackerbau Eckpunkte für eine Ackerbaustrategie. Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Bonn
Scholz S., Bloch R., Münchhausen S., Häring a. 2018: “Cropping School” - An alternative to advisory services in Brandenburg, Germany? In: Farming systems: facing uncertainies and enhancing opportunities. 13th European IFSA Symposium - 1th -5th July 2018, Chania (Greece)
Scholz S., Bloch R., Knuth U., Häring A. M. 2017: Strengthening On-Farm Research in upper secondary agricultural education in Germany. In: Transformative learning: new directions in agricultural extension and education. 23rd European Seminar on Extension (and) Education- 4th - 7th July 2017, Chania (Greece)
Knuth U, Bloch R., Häring A., Scholz S. 2016: Praxisversuche in der landwirtschaftlichen Beratung: Erfahrungen und Wissensbedarfe in Deutschland. In: Wolfrum, S.; Heuwinkel, H.; Reents, H.J.; Hülsenbergen, K.J. (Hrsg.) 2017: Ökologischen Landbau weiterdenken - Verantwortung übernehmen, Vertrauen stärken (7.-10. März 2017 Freisingen). Beiträge zur 14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau. Verlag Dr. Köster, Berlin. S. 714-717
Scholz S. 2022: Cropping School für einen innovativen Ackerbau. In: B&B Agrar online November/2022
Scholz S., Bloch R., Häring A. 2021: Ackerbauer lernen mit- und voneinander. In: Land in Form 3/21. S. 46-47
Knuth U., Scholz S., Bloch R., Häring A. 2017: On-Farm Versuche in der Beratung. In: B&B Agrar 5/2017. S.26-28
Scholz S. 2017: Eigene Daten sind die besten Daten - Eine Anleitung erklärt, wie man Praxisversuche auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb planen, durchführen und auswerten kann. In: Bauern Zeitung 35. Woche 2017, Seite 42-43